Die Vorwürfe gegen den ehemaligen Provinzial der Jesuiten in Argentinien stehen im Raum. Sie mussten nach der Wahl zum Papst in die Öffentlichkeit gelangen, da sie nie abschließend seitens der Ordensleitung der Jesuiten geklärt worden waren. Die Jesuiten in Deutschland wussten von den Vorwürfen, da einer der beiden Jesuiten, die vom Militär gefangen genommen und unter schwerer Folter verhört worden waren, in Deutschland tätig wurde. Der Vorwurf, der frühere Provinzial der Jesuiten habe der Junta in die Hände gearbeitet, steht im Raum.
Guten Abend – mit diesen Worten begrüßte der frisch gewählte Papst Franziskus die Menschen, die an diesem Abend des 13. März zu Tausenden auf den Petersplatz geströmt waren. In der Tat hatten viele nicht mit einer so schnellen Entscheidung des Konklaves gerechnet. Bereits im fünften Wahlgang war der Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden. Um genau 19:05 Uhr MEZ stieg weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle empor und damit stand fest: Habemus papam. explizit.net stellt den neuen Mann auf dem Stuhl Petri näher vor.
(explizit.net/DBK) Mit großer Freude hat auch die Deutsche Bischofskonferenz die gestrige Wahl von Papst Franziskus zu Kenntnis genommen. In einer Erklärung sagte der Vorsitzende der DBK, Erzbischof Robert Zollitsch: "Wir sind Gott dankbar, dass durch das Wirken des Heiligen Geistes die 115 im Konklave versammelten wahlberechtigten Kardinäle den 266. Nachfolger des heiligen Petrus als Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt haben. Nach dem achtjährigen Pontifikat von Papst Benedikt XVI., für das wir deutschen Katholiken zutiefst dankbar sind, und einer kurzen Vakanz des Apostolischen Stuhls, sind wir froh, nun wieder einen Papst zu haben, der die Weltkirche leiten wird. Das schlichte Glaubenszeugnis seiner ersten kurzen Ansprache und sein Gebet zeigen der Welt: Der Heilige Vater ist bereit, das wichtige Amt und die hohe Verantwortung in tiefem Gottvertrauen zu übernehmen."
Die katholische Kirche hat einmal wieder die Prognosen ins Leere laufen lassen. Wurde doch der Kardinal von Buenos Aires nicht als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für die Nachfolge von Benedikt XVI. diskutiert. Die Überraschung wird durch das Wahlverfahren des Konklave ermöglicht. Da die Kandidaten sich, anders als in der Politik, nicht im Vorfeld durch Programme profilieren, ist im Moment noch wenig darüber zu sagen, in welche Richtung der neue Papst das Schiff Petri steuern wird. Seine Namenswahl gibt jedoch erste Aufschlüsse. Es bleibt aber noch die Frage, ob er sozusagen der Kandidat des Jesuitenordens war. Ist mit Theorien zu rechnen, der General des Ordens hätte die Kardinäle beeinflusst?
In einer kaum zu überbietenden Geste der Demut hat sich Papst Franziskus am Mittwochabend auf der Mittelloggia des Petersdomes verneigt, um das Gebet der Gläubigen aus aller Welt zu empfangen. Zuvor hatte er sich nochmals mit den Kardinälen zum Gebet in der Capella Paolina eingefunden. Mehr als eine Stunde warteten die auf dem Petersplatz Versammelten nach dem ersten weißen Rauch, länger als bei jedem anderen Papst in der jüngeren Geschichte. Franziskus nahm sich auch noch Zeit für ein Telefongespräch mit seinem Vorgänger. Und er begann nach seinen entwaffnend schlichten Worten „Guten Abend“ mit einem Gebet für den emeritierten Papst Benedikt XVI.. Das Konklave hatte einen Kardinal zum Bischof von Rom erwählt, der U-Bahn statt Mercedes fährt und anstelle eines Palais ein schlichtes Haus bewohnt. Ein „Kardinal der Armen“.
(explizit.net) Max von Oppenheim
. Im Millennium ändern sich Weltansichten. Sicher drehten sich davor die Konfliktachsen. Der Sowjetorbit verfiel, Islamisten machten sich zu Gegnern. Viele bestritten es, doch die nächsten Dekaden prägte deren Terror bis nach Amerika. Was viele negierten, trat voll zu Tage. Deutsche lüfteten Anteile daran. Erste Artikel betonten Max Baron von Oppenheim in der Berliner Islampolitik der Weltkriege. Nun legt ein Dutzend Bücher zu dem Jihadist ein Forschungsfeld frei, zumal hinter ihm der Kaiser und Hitler standen. Von Oppenheim gilt als Hauptfigur, dies zu erhellen. Jene, die dessen Mittelost 1886 bis 1946 in dortigen Sprachen erkunden, stehen am Beginn: Wie nahmen einst Kalif, Muftis und Mullahs diese Jihadisierung des Islam durch Berlin, Istanbul, Kairo und Teheran auf? Kernfragen stellte sich der Princetoner Romanist Lionel Gossman in seinem Buch über des Barons Leben: Konspirator für Jihadrevolten, Ausgräber in Tall al-Halaf sowie "Halbjude" unter Nazis.
Ihr neues Album trägt den Titel "True" - was sie selbst mit Begriffen, wie "Wahrhaftig sein" und "Authentisch sein" beschreibt. Authentisch ist Yasmina Hunzinger auch selbst immer geblieben, obwohl sie seit über zehn Jahren im Musikbusiness aktiv ist. Eine breiten Publikum wurde die Künstlerin durch ihre Teilnahme an der Casting Show The Voice of Germany bekannt, wo sie die Zuschauer mit ihrer starken und klaren Stimme ebenso verzauberte wie beeindruckte. Im Interview mit explizit.net berichtet die sympathische Sängerin über ihr neues Album und erzählt, was sich durch die Teilnahme an der Show in ihrem Leben verändert hat.
Johannes Auer im Gespräch mit Bischof em. Jobst Schöne
Vorliegendes Interview mit Bischof em. Jobst Schöne der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) entsprang einem Artikel, welchen ich aus Anlass des hundertsten Geburtstages Axel Springers verfasste. Im Zuge meiner Recherchen zur politischen und publizistischen Wirkung des wohl bedeutendsten prononciert politischen Verlegers in deutschsprachigen Landen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der Axel Springer zweifelsohne war, stieß ich auch auf seinen Glauben. Was Axel Springer glaubte, wie er zu diesem Glauben kam - diese und andere Fragen werden im Gespräch mit Bischof Schöne erörtert.
Am 16. Oktober 2011 rief Papst Benedikt XVI. aus Anlass des bevorstehenden 50. Jahrestages der Konzilseröffnung mit einem „Motu proprio“ ein „Jahr des Glaubens“ aus, das am 11. Oktober 2012 begonnen hat und am Christkönigssonntag, dem 24. November 2013, endet. In dem Apostolischen Schreiben „Porta fidei“ ermutigt er dazu, „den Weg des Glaubens wiederzuentdecken, um die Freude und die erneute Begeisterung der Begegnung mit Christus immer deutlicher zutage treten zu lassen“, damit der „tiefen Glaubenskrise, die viele Menschen befallen hat“, entgegengewirkt werden kann. Flankiert wurde der Beginn des Glaubensjahres von der Weltbischofssynode, die unter dem Thema „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Glaubens“ stand. Es ist kein Zufall, dass der Verlag Media Maria auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2012 zeitgleich ein neues Werk des Papstes präsentierte, in dem es um dominikanische und franziskanische „Lehrer des Glaubens“ geht, sechs Heilige und ein Seliger, die – wie Benedikt XVI. im Buch in seiner Einführung zu den Bettelorden betont – „die echten Reformatoren des Lebens der Kirche und der Gesellschaft“ sind. (11)
(explizit.net/DBK) Der frühere Bischof von Görlitz, Bischof em. Rudolf Müller, ist heute in Görlitz beigesetzt worden. Während eines Pontifikalrequiems in der Kathedrale St. Jakobus würdigte der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle, den Verstorbenen. „Mit dem Tod von Bischof Rudolf Müller ist ein geschätzter Mitbruder unserer Bischofskonferenz und ein begeisternder Seelsorger Ihres Bistums von uns gegangen. Bischof Müller war ein wahrer Hirte seiner Herde“, so Bischof Trelle. Er habe als ein weit über die Bistumsgrenzen hinaus geschätzter Gesprächspartner gegolten: „Wer ihn kannte, wusste seine herzliche Art zu schätzen. Wer mit ihm sprach, konnte bereichert durch oft tröstende und aufbauende Worte seine Wege gehen. Wer mit ihm Gottesdienst feierte, erlebte einen Seelsorger, der ein lebendiges Zeugnis für Christus gab.“
20 Persönlichkeiten aus den Bereichen Kirche, Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport über den Heiligen Vater
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