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Kultur

Religiöse Orte: Die Nieuwe Kerk in Delft - 19.05.2013

In der  Nieuwe Kerk, in Delft, gegenüber dem Rathaus gelegen, befindet sich die Grabstätte der Oranier. Auf einer Bodenplatte ist zu lesen: „Wilhelm I. Vater des Vaterlandes erwartet die Auferstehung“. Delft war im Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien zeitweise Residenz des ersten Oraniers, Wilhlem I.

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Religiöser Ort zu Pfingsten: Burgebrach - 19.05.2013

In der ehemaligen Zisterzienserabtei am Steigerwald ergießt sich der Geist auf die um Maria versammelten Apostel.

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Homosexualität in der Bibel - Eine ethische Betrachtung - 17.05.2013

Kaum ein biblisches Themenfeld erweckt in aktuellen Debatten so viele Kontroversen wie das Moment der gleichgeschlechtlichen Liebe. Liberale Positionen stoßen auf konservative Weltanschauungen und immer wieder greifen die verschiedenen Positionen, nicht zuletzt auch die katholische Amtskirche, auf die biblischen Texte als Legitimation ihrer Ansichten zurück.

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Maria Knotenlöserin in St. Peter am Perlach/Augsburg - 14.05.2013

Jeder von uns kennt ihn - den berühmten Knoten im Taschentuch als Gedächtnisstütze oder den Knoten, mit dem wir ein Paket festzurren, um den Inhalt zu sichern. Solch freiwillige, selbst erstellte Knoten sind im Alltag manchmal unentbehrlich. Lästig hingegen sind die unfreiwilligen Knoten im Schuhband oder beim Abwickeln von Wolle. Diese Knoten können nervös machen, vor allem, wenn man in Eile ist. Man kann einen Knoten  nämlich nur auflösen, wenn man sich Zeit nimmt und genau hinschaut. Dennoch sind auch diese Knoten harmlos verglichen mit den  unterschiedlichen Verstrickungen und „Verknotungen“ unseres Lebens – und  auch diese Knoten können meist nicht anders gelöst werden als ein  Wollknäuel: Man muss hinsehen, nachgeben, den Faden ganz locker lassen  können und viel Geduld haben. Wer anders verfährt, darf sich nicht  wundern, wenn beim Lösen alter Knoten wieder neue entstehen.

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Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen - 23.04.2013

Der Tod Jesu am Kreuz fordert nicht nur den christlichen Glauben, sondern auch die Theologie heraus. Immer wieder taucht die Frage auf, ob Gott zur Versöhnung mit dem Menschen das Opfer seines Sohnes benötigt. Schon sehr früh in der Kirchengeschichte und bis in die Gegenwart hinein wird in der Theologie darüber diskutiert, ob und wie der Erlösungsglaube für heute verständlich vermittelt werden kann, denn er steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Die Lehre von der Erlösung des Menschen durch Gott, die Soteriologie,  wirkt fremd in unserer säkularisierten Welt. Das liegt nicht zuletzt  daran, dass sich das Denken und Sprechen der Menschen unseres  Kulturkreises wesentlich verändert hat. Die moderne Sprache sowie unser  heutiges Welt- und Lebensverständnis wissen mit traditionellen  Formulierungen wie der Erlösung von Sündenschuld oder von ewiger  Verdammnis wenig anzufangen. Wovon und wofür hat Christus die Welt und  die Menschen erlöst?

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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry - 19.03.2013

Zugegeben: Wenn ein Buch bereits kurz nach seinem Erscheinen bejubelt  wird, wenn sich die Kritiker vor Begeisterung überschlagen, ist man  erst einmal misstrauisch. „Ein unglaubliches Lesevergnügen“, urteilte  die Frauenzeitschrift Brigitte, „eine Hauptfigur, die man sofort ins  Herz schließt“, kommentierte das Magazin Maxi, wie man im Klappentext  nachlesen kann. Ob so viel Lob gerechtfertigt ist? Ist das Thema  wirklich eine neue Story wert? Der Titel erinnert eher verdächtig an  Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“. Und doch passiert das  Unerwartete – wird das wahr, wovon jeder Bücherwurm (stets auf der  Suche nach dem einen, ganz besonderen Buch) träumt: Man beginnt zu  lesen, und mit jeder Zeile entfaltet die Geschichte eine fast magische  Anziehungskraft, die tief im Herzen berührt und ihre Figuren lebendig  erscheinen lässt. Man möchte immer weiterlesen, und selbst 384 Seiten  erscheinen viel zu kurz. Es gibt nicht viele Bücher, die das vermögen!

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Die Herkunft von Karneval, Fasching und Fastnacht - 11.02.2013

Wenn an Weiberfastnacht plötzlich Menschen in Narrenkostümen nicht nur die Rathäuser stürmen, sondern  auch im Fernsehen auftauchen, fragt man sich, wie so etwas neben Finanzkrise, Plagiatsvorwürfen, Schneechaos u.a. „normalen“ Vorgängen den Weg bis in die Hauptnachrichten geschafft hat. Es ist auf jeden Fall eine Bewegung von „Unten“, getragen von Menschen, die sonst im Büro oder anderswo ihrer Arbeit nachgehen. Ob im Alemannischen oder im Rheinischen Karneval, es sind jeweils staatsferne Vereine, die das bunte Treiben organisieren. Da ist dann auch die Voraussetzung, dass man die Repräsentanten des öffentlichen Lebens durch mit Witz und Bosheiten angreifen kann.

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