Unsere Arbeitswelt wie auch das Studium scheinen zu verlangen, dass man so und so viele Stunden konzentriert arbeitet. Wer mehr arbeitet, hat besser studiert. Das stimmt aber so nicht. Wir können nicht 8 Stunden am Stück intensiv arbeiten. In einer Studienregel aus der Anfangszeit des Jesuitenordens steht bereits, dass man nach 2 Stunden Studium eine Pause machen soll.
Wer so studieren will, dass möglichst viel des Gelernten im Langzeitgedächtnis gespeichert werden soll, darf nicht nur die Wissensinhalte mal gehört haben, sondern sie müssen im Gehirn abrufbar sein. Dafür gibt es den Begriff "Sich-etwas-Einprägen". Das bedeutet, einen Inhalt so intensiv zu bearbeiten, dass die Gehirnzellen sich verändern. Sich Wissensinhalte aneignen, heißt, sie durch die Aneignung direkt verfügbar haben. Der Aufwand lohnt sich aber nur, wenn man dauerhaft mit dem angeeigneten Wissen etwas anfangen, nämlich einen Beruf ausüben kann.
Das Internet verändert nicht nur die Kommunikationsmuster, sondern auch die Medienberufe. Im Namen ist bereits die Richtung vorgegeben: Vernetzung. Das zeigt sich bei den Medien schon länger. Die Medien rücken näher zusammen, auch die Veranstaltungsorte und die Medien. Fand früher der Vortrag in einer Akademie statt und war die Veröffentlichung in einer Zeitschrift eine andere Sache. Heute kann man den Vortrag live im Internet übertragen und das Manuskript des Referenten online stellen. Ähnlich beim Film. Man kann sich den Film im Internet ansehen und sich den Roman, der als Vorlage für den Film diente, bestellen. Hinzu kommen die Social Media, die das Ganze noch einmal mehr vernetzen. Das hebt die bisherige Unterscheidbarkeit der Medienberufe auf.
Früher waren die Medien deutlicher abgegrenzt in Buch und Zeitung, Roman und Kino, in Vortrag und Fachartikel. Das Internet rückt diese Medien näher aneinander heran. Man kann den Vortrag lesen, der Veranstalter kann ihn auch mit Video aufzeichnen und dann ins Netz stellen. Den Film wie den Roman, der dem Film als Vorlage diente, kann man sich über das Internet bestellen und parallel nutzen. Die nächste Entwicklung, das Web 2.0 oder die Social Media, bauen um einen Film, eine Akademie, die den Vortrag online gestellt hat, die Gruppe auf, die sich auf einen Autor oder einen Film bildet. Social Media sind sozusagen Gesprächskreise um Themen, Orte, Institutionen, Verbände. Das hat Konsequenzen, die nicht unbedingt von Nachteil sein müssen. Ein Beitrag in der Medienreihe auf explizit.net.
Wer die Wahl hat, hat die Qual“ sagt ein altbekanntes Sprichwort. Zahlreiche Abiturienten, aber auch Schüler/-innen der Oberstufe, stehen vor ihrer ersten großen (Lebens-)Entscheidung: Soll ich studieren und wenn ja was und wo? Viele, zumindest der frischgebackenen Abiturienten, wissen (hoffentlich) schon, welcher Studiengang für sie in Frage kommt. Oder sie haben stattdessen eher eine grobe Richtung vor Augen und möchten sich noch genauer mit dem Angebot an Studienmöglichkeiten befassen, um das richtige Studienfach zu finden. Oder möglicherweise wissen sie zwar, dass sie studieren wollen, finden es aber schwierig, die vielen Möglichkeiten eines Studiums (Universität, Fachhochschule, duales Studium, nur Bachelorstudium, Bachelor- und Masterabschluss) für sich zu sortieren.
Durch ein Auslandssemester kann man seine Perspektive verändern, selbstständiger werden und neue Kulturen kennen lernen. Doch der Traum von den USA, Australien oder Südamerika kollidiert oftmals mit den Kosten, die vor allem durch die hohen Studiengebühren einen Aufenthalt im Ausland als nicht finanzierbar erscheinen lassen. Doch es gibt Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Alles beginnt mit der Entscheidung, sich wirklich um ein Semester im Ausland zu bemühen. Es ist ein langer Weg von der ersten Idee bis zur Teilnahme an einem Austauschprogramm. Um sein Ziel zu erreichen, sollte man bestimmte Schritte beachten.
Die Nachricht ist nicht wirklich neu: Der soziale Status der Eltern hat erheblichen Einfluss auf die Bildungschancen der Kinder. Dies geht aus dem ersten „Chancenspiegel“ hervor, den das Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung (IfS) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zusammengestellt hat. Die Schule ist auch nicht zwingend eine Einrichtung, in der man seinen gesellschaftlichen Aufstieg organisiert - sie kann auch eine Rutsche abwärts sein. Die Studie hat erstmals die Chancengerechtigkeit der deutschen Schulsysteme in Deutschland untersucht.
„Der Islam gehört zu Deutschland“ – das weiß die Bevölkerung hierzulande spätestens seit sich Christian Wulff besonders in seiner Anfangszeit als Bundespräsident verstärkt um die Thematik bemühte. Fakt ist: Etwa 4 Millionen Muslime leben in Deutschland und bilden nach den beiden großen Kirchen die drittgrößte Religionsgemeinschaft im Land. Man muss kein Fachmann sein, um diese Zahlen deuten zu können. Es entsteht ein Bedarf in verschiedenen Bereichen der Integrationsarbeit. Einer davon: Religion. Gestern wurde in Tübingen das erste „Zentrum für Islamische Theologie“ an einer deutschen Universität eröffnet.
Handlungsfähig sein im Notfall, das ist die Prämisse der Aktion. Wenn ein Schüler stirbt, dann befinden sich die Mitschüler im Ausnahmezustand. Zwei Religionslehrer aus dem Münsterland haben einen „Notfallkoffer“ entwickelt, der Pädagogen hilfreiche Anregungen zum Meistern einer solchen Situation geben will – kreativ, individuell anpassbar und unmissionarisch.
Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind die Mitarbeiter. So wie man mindestens einmal im Jahr eine Bilanz aufstellt, um sich über die Vermögenswerte ein Bild zu machen, sollte man das "Vermögen Mitarbeiter" in den Blick nehmen. Die bayerischen Diözesen haben sich inzwischen alle mit dem Thema Mitarbeitergespräch befasst und es zum größten Teil verpflichtend eingeführt. Der folgende Bericht bezieht sich schwerpunktmäßig auf das Erzbistum Bamberg.
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