Viele engagierte Katholiken fragen sich, ob kreuz.net und kath.net das Gesicht des Katholischen im Internet sein sollen. In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie es scheinbar, da sie zugespitzter formulieren als katholisch.de. Aber was sichert ihnen die Aufmerksamkeit?
Ihre journalistische Methode haben sie weder an den Bistumszeitungen abgelesen noch an dem etwas behäbig daherkommenden und inzwischen verblichenen Rheinischen Merkur, die durchaus als Stimmen der Weltkirche bezeichnet werden können. Etwas spritziger und kontroverser soll es wohl zugehen, um die Aufmerksamkeit der Katholiken zu gewinnen.
Blickt man auf die Pressearbeit der Bistümer, lässt sich relativ schnell erkennen, dass das die Bischöfe insgesamt nicht so gerne haben. Es soll ruhig und gemessen unter den Katholiken zugehen, auch wenn vom Rhein oder der Donau dann und wann schrillere Töne zu hören sind.
Da explizit.net sich im Stimmengewirr des Internets einen Platz gewählt hat, den ihm die anderen -nets nicht streitig machen werden, wollen wir etwas zur Ortsbestimmung beitragen. Es soll gezeigt werden, dass die -nets vom Spiegel Entscheidendes übernommen haben.
Jagd auf Personen
Wie der Spiegel personalisieren kreuz.net und kath.net Vorgänge und legen es darauf an, Personen „abzuschießen“, so letzthin im Zusammenhang mit den Pornoartikeln im Weltbildbuchversand. Man forderte den Kopf des Sekretärs der Bischofskonferenz. Das ist offensichtlich für ein derartiges Medium ein ausreichendes Ziel. Wenn die Treibjagd auf die ausgewählte Person zum Erfolg führt, verschafft man sich Respekt. Der Spiegel hat viele seiner Treibjagden bis zum Fangschuss getrieben. Ähnlich wie in der BILD-Zeitung sollte jeder einigermaßen Prominente nun auch im Spiegel nachschauen, ob etwas über ihn drin steht. Ein weiteres hat kreuz.net vom Spiegel übernommen:
Der Papst als Objekt der Hassliebe
Neben dem Spiegel gibt es für die Deutschen eine Autorität, die nicht demontierbar scheint. Als Presseorgan aus dem protestantischen Norden ist der Spiegel genetisch zur Papstkritik verpflichtet. Er kann sozusagen gar nicht anders, denn in der Nachfolge Luthers muss man den Papst angreifen, um nicht das protestantische Selbstbewusstsein zu verlieren. Man muss sich nur vorstellen, der Spiegel sei pro Papst. Viele würden ihn nicht mehr anfassen. Wer als kritischer Zeitgenosse etwas auf sich hält, muss laut Spiegel erst einmal gegen den Papst sein. Wenn dieser dann zum Einsturz des Kommunismus beiträgt oder eine Rede vor dem Bundestag hält, gegen die man einfach nichts sagen kann, dann fährt man die kritische Linie etwas zurück. Aber prinzipiell bleibt ein Papst für den Spiegel etwas, das es in der modernen Welt besser nicht geben sollte.
Auch für kreuz.net ist der Papst, so wie er ist, nicht hinnehmbar. Denn obwohl er eigentlich genügend konservativ erscheint, ist er doch nicht auf der Linie der Pius- und anderer Brüder. Um ein anerkannter Papst zu sein, sollte er laut kreuz.net schon das vertreten, was die Piusbrüder für die katholische Wahrheit halten. Da unterscheiden sie sich nicht vom Spiegel, denn der erwartet ja auch, dass der Papst sich seiner Weltsicht anschließt, ob es um Kondome oder Frauen als Priester geht. kreuz.net und kath.net unterscheiden sich auch in der Hinsicht nicht vom Spiegel, als sie die theologische Arbeit des Papstes nicht interessiert. Es geht bezüglich Papst und katholischer Kirche wie im Spiegel nur um Oberflächenthemen – was beim Spiegel bereits im Namen begründet liegt. Bei kreuz.net und kath.net ist es wohl die strikte Anpassung an das konservative Profil: Alles, was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil riecht, gereicht dem Katholischen zum Schaden. Theologisch vielleicht etwas tiefer zu graben, ist dann nicht mehr notwendig.
Der Unterschied zwischen Spiegel und kreuz.net liegt nur darin, dass der eine den Papst auf eine strikte Moderne festlegen will, die das Zweite Vatikanische Konzil bruchlos in die Weltsicht des liberalen Intellektuellen überführen sollte. kreuz.net und kath.net wollen einen Papst, der das gleiche Konzil möglichst ungeschehen macht.
In Deutschland oder in den USA registriert
Hinter kreuz.net wird seit Jahren die Piusbruderschaft vermutet. Die Beiträge „riechen“ nach der Mentalität, die sich für die einzig katholische ausgibt, als gäbe es nicht auch eine benediktinische, franziskanische, ignatianische Mentalität und als hätten Fokolare oder das Neokatechumenat, Emmanuele und andere Gruppen nicht auch eine legitime Ausdrucksform des Katholischen. Hier ist kreuz.net sowohl dem Spiegel wie kath.net sehr nahe. Sie bestätigen nämlich das Bild, das der Spiegel von der Katholischen Kirche entwirft: Eine vom Doktrinären bestimmte religiöse Phalanx, ohne jeden Funken von Pluralität und damit ein lebloses Gebäude von Dogmen. Katholisch wird auf Recht-Haben oder beim Spiegel Nicht-Recht-Haben-Können reduziert.
Allerdings unterscheidet sich kreuz.net in einigen Punkten enorm vom Spiegel: Das Portal entzieht sich der deutschen Rechtsprechung, man kann es weder wegen Beleidigung noch wegen Falschaussagen belangen, denn es fehlt nicht nur der Name des Verantwortlichen für das vom deutschen Recht vorgeschriebene Impressum, sondern die Seiten liegen auf einem Server in den USA. Inzwischen distanziert sich die Piusbruderschaft auch vorsichtig von kreuz.net. Vorsichtig deshalb, weil der Antijudaismus doch zur Doktrin gehört. Dabei ließe sich die Leserschaft von kreuz.net nur allzu leicht für Beiträge Bischof Fellays begeistern, wenn dieser wieder einmal davon berichtet, dass das Zweite Vatikanische Konzil und die ihm anhängende „V2-Jüngerschaft“ der Teufel sind, der seinen Fuß in das Heiligtum der einen pius’schen katholischen Kirche gesetzt hat. Und damit ist der Spiegel ja wirklich nicht zu identifizieren, schon gar nicht nicht mit dem Antijudaismus von kreuz.net!
Es wird meist anonym gearbeitet
Bei kreuz.net heißt es im Impressum: „kreuz.net akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren.“ Das ist deshalb notwendig, weil sich die Betreiber und Autoren des Portals wohl kaum noch vor dem Verfassungsschutz und unzähligen Beleidigungsklagen retten könnten. Es erhalten nicht nur Nachrichten sondern auch Einschätzungen durch Anonymität einen besonderen Nimbus: Es sagt nicht ein einzelner, auch mal fehlbarer Autor etwas, sondern die Institution kreuz.net. So lässt sich Radio Vatikan viel leichter als „Radio-Anti-Vatikan“, pro familia als „Kindermörder-Organisation“ oder der Schweizerische Katholische Frauenbund als „Satans Teufelsbräute“ bezeichnen. So dürfte es auch nicht lange dauern, bis explizit.net auf der kreuz.net-Liste der „Kirchenhaß-Medien“ steht. Durch diese Form von feiger Anonymität entsteht ein rechtsfreier Raum, in dem auch menschenverachtende Behauptungen Niederschlag finden und mit größter Begeisterung und Hingabe von der Leserschaft kommentiert werden.
Es wird schwer, wenn nicht gar unmöglich die auf kreuz.net entstandene Community von ihrem höchst fragwürdigen Gedankengut abzubringen. Das ist auch nicht das Ziel, das explizit.net verfolgt. Vielmehr geht es darum zu zeigen, dass das Katholische viele Gesichter und Stimmen hat, die gehört werden wollen und dürfen. Gesichter und Stimmen von Menschen, die sich offen zur katholischen Kirche bekennen und sich nach allen Kriterien des menschlichen Verstands und geltenden Rechts als „katholisch“ bezeichnen können.
Wer begriffen hat, dass es im Internet eine freie, unabhängige Meinungsplattform geben muss, die sich nicht am rechten Rand des Katholischen einbetoniert hat, findet bei explizit.net die Alternative und kann das Portal auch dann mitgestalten, wenn er oder sie einem Beitrag widerspricht.
Ich habe gerade versucht, auf der Facebook-Präsenz von kath.net folgende Zeilen zu einem verlinkten Artikel ("Zensur im Bistum Augsburg") zu veröffentlichen, sie wurden binnen Minuten gelöscht und mein Zugang gesperrt. Daher platziere ich die Sätze jetzt hier:
"Es ist erstaunlich und doppelzüngig, dass kath.net, das selbst Kommentare, die nicht in das Konzept eines Artikels passen (zB wenn man sich bemüht, zwischen polarisierenden Meinungen zu vermitteln; leider ist Polarisierung erwünscht), zensiert und die Nutzer, die nachfragen, wann denn der Kommentar veröffentlicht wird, sperrt, sich hier über anderweitige Zensur echauffiert. Das nenne ich Heuchelei. Für weitere Informationen über die Praktiken von kath.net kann ich www.explizit.net empfehlen, in die Suchfunktion kath.net eingeben. Hier gab es eine gute Berichterstattung und Diskussion darüber."
Es ist wirklich eine Schande, dass dieses Portal die Bezeichnung "katholisch" derart missbraucht
Frau Wulff
Freitag, 23. Dezember 2011 12:20:59 explizit.net Redaktion
Bitte Netiquette beachten. Ausführungen über die Beschäftigung von Fr. Wulff und zugehörige emotionale Erruptionen tragen nichts zu diesem Thema bei. Der Kommentar wurde daher entfernt. Wir bitten um Verständnis.
Die Redaktion
Sehr geehrter Herr Hipp
Freitag, 23. Dezember 2011 10:52:04 Dr. Arnd
bitte lesen Sie meinen Beitrag noch einmal. Es sollte eine ironische Erwiderung auf Herrn Winckler sein, der einerseits die Zensur von kath.net zumindest indirekt gutheißt, freie Rede wie in den USA, die es angeblich in der BRD nicht gibt, fordert und mit Verschwörungstheorien hausieren geht.
Interessant ist übrigens der Kommentarbereicht zum Artikel auf kath.net über die Berichterstattung hier.
Der Witz ist, dass dort alles bestätigt wird, ohne dass es von den (nach meiner Auffassung verblendeten) Kommentatoren bemerkt wird.
@ Dr. Arnd, "Von Jesuiten unterwandert"
Freitag, 23. Dezember 2011 08:34:44 Theo Hipp
Bitte Netiquette beachten! Solche Aussagen müssen entweder belegt oder vermieden werden.
Wo besteht eine Unterwanderung? Wir sind nicht jesuitisch unterwandert, sondern es schreiben erklärtermaßen Jesuiten und Nichtjesuiten für dieses Online-Journal. Wo besteht hier eine Unterwanderung?
zu Herrn Winckler
Freitag, 23. Dezember 2011 00:22:51 Arnd
Sie haben vollkommen Recht, Herr Winckler, kath.net passt sich nicht dem Zeitgeist an, sondern zensiert die Kommentare wie im Mittelalter. Umgekehrt kann man natürlich in der deutschen Gesellschaft nicht sagen was man möchte und wird permanent hinters Licht geführt.
Wie etwa auf dieser Website, die ja ganz offensichtlich von Jesuiten unterwandert ist !
An Ihrem Beispiel kann man erkennen, was eine freie Gesellschaft ohne Zensur ertragen muss. Erstaunlich -oder auch nicht- ist, dass kath.net Ihre Spezies am liebsten mag. Sie bekämen oder bekommen auf kath.net mit Sicherheit ein paar Extrakommentare pro Tag reserviert.
Peinlich...
Donnerstag, 22. Dezember 2011 00:33:01 Jörg Winckler
ist es für den Verfasser des Artikels, wenn zwei so verschiedene Plattformen wie kreuz.net und kath.net nicht unterschieden werden. Die sehr platten Vorwürfe fallen auf ihn zurück (Von heutigen Jesuiten ist leider nichts anders zu erwarten.)
Einseits ist kath.net tatsächlich das führende wirklich katholische Nachrichtenportal im deutschprachigen Raum geworden: in tiefer Einheit mit dem Heiligen Vater (auch etwas, was früher einmal Markenzeichem der Jesuiten war), treu der Lehre und Tradition der Römischen Kirche, aber eben kritisch gegenüber zeitgeisthörigen Tendenzen hierzulande, die beim Ignorieren päpslicher Weisungen (motu proprio, "pro multis"-Übersetzung", Instruktion Redemptionis sacramentum, ect.) beginnt und mit dem offenen Leugnen kirchlicher Dogmen (Jungfrauengeburt, Gericht und Ewigkeit auch in der Hölle möglich, Alternativlosigkeit des Heilswerkes Christi, ect.) noch nicht zuende ist. Daß der Weg der liberalen Entleerung des Glaubens auch nach den beschämenden Ergebnissen der letzten Jahrzehnte von vielen Verantortlichen immer noch nicht als Irrtum und dringende Auforderung zur Umkehr (so wie es unser Heiliger Vater als Leitlinie hat) erkannt wird, zeugt eben nicht von katholischem Denken, Leben und Lehren, sondern eher von einer erheblichen Resistenz der Wirklichkeit gegenüber. Die Kirchensteuer verschleiert über ihre Finanzierung auch unnützer bis kirchenfeindlicher Tendenzen und Gruppen die ganze Wahrheit über den inneren Verfall der Kirche in Deutschland noch erheblich. Nach einer sicher einmal eintretenden Abschaffung derselben durch den Staat wird das alles ans Tageslicht kommen. Aber das bräuchte es nicht einmal: Jeder kann sich doch selbst überlegen, welche Dienste und Gruppen ohne Kirchensteuer immer noch da wären (eben alles, was sich ganz oder weitgehend aus Spenden finanziert). Wer würde denn wirklich in ausreichender Menge für den Betrieb von katholischen Fakultäten spenden, die wesentlich nicht die Lehre der Kirche vertreten? Wer würde ein Zentralkomitee (Eigentlich kein Freund von Wikipedie, trifft die Defintion doch gut: "Das Zentralkomitee, abgekürzt ZK, gehört im Machtgefüge der kommunistischen Parteien zu den obersten Entscheidungsgremien....") finanzieren? Wer würde Bischöfe aus Spenden fürstlich dafür bezahlen, zwar wenig die katholische Lehre zu vertreten, dafür aber meist der Gesellschaft angenehme Worte zu verbreiten? Wie könnten die verschiedenen "Initiativen" für protestantisierende Veränderungen ohne eine Vielzahl kirchlich alimentierter Angestellter ihr zerstörerisches Werk betreiben?
Kurz gesagt: kath.net ist ganz wichtig für den katholischen Glauben und die Römische Kirche im Bereich des Medienapostolats. Ich hoffe, hier bahauptet niemend, daß dies von den amtskirchlichen Blättern und Beauftragten auch nur annähernd geleistet würde.
Noch kurz zu kreuz.net: Über den Grad der Katholiztät läßt sich streiten. Es hat tatsächlich starke häretische und schismatische Tendenzen, besonders, weil die Einheit mit dem dem Heilige Vater kaum gegben ist - bis hin zu explizit kirchenfeindlichen sedisvakantistischen Positionen. Allerdings ist es in seiner Weise ein ganz wichtiger Hort von Freiheit, die im weitgehend eingeschränkten Deutschand heute kaum noch möglich ist. So manche Ausdrücke der Verkommenheit dieser Gesellschaft können eben nur auf freiheitlichem Boden - wie in den USA - offen benannt und diskutiert werden. Auf keinem anderen Portal ist z.B. so umfassend die frühere Tätgkeit der - kirchlich ungüligen - Ehepartnerin von Herrn Wulff als Prostituierte in einem Berlienr Nobelpuff zur Sprache gebracht und auch faktisch bewiesen worden. Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben soll auch ein Dosier darüber in der Schublade haben, und wird es sicher zu gegebener Zeit publizieren. In einer freiheitlichen Gesellschaft wäre Herr Wulff nie in so ein Amt gelangt, weil ihm seine eigenen Skandale und die seiner "Ehe"frau schon längt um die Ohren geflogen wären.
Übrigens sollte sich das Portal hier ehrlicherweise als jesuitisch bekennen, und nicht tatschenwidrig die volle Katholizität im Titel behaupten. Leider ist der Unterschied in Lehre und Praxis zu der in Loyolas Zeiten (auch später noch) und seinen Regeln doch immens geworden.
es fällt auf
Mittwoch, 21. Dezember 2011 21:46:26
dass bei kath.net parallel ein Zensurvorwurf erhoben wurde. Sollten Sie derjenige sein, Herr Jansen, würde ich Sie bitten, den Irrtum auch auf kath.net richtigzustellen. Es entsteht sonst ein falscher Eindruck.
Vielen Dank
Zensur bei explizit.net
Mittwoch, 21. Dezember 2011 20:51:00 Norbert Jansen
Sehr geehrter Herr Wode,
Sie haben völlig recht, der von mir gesuchte Beitrag ist in der Tat nicht zensiert worden, sondern unter dem von Ihnen angebenen Link www.explizit.net/Service/explizit.net-Forum/kreuz.net-kath.net-und-der-Spiegel nach wie vor zu lesen. Ich bitte um Entschuldigung für mein Versehen!
Zu meinem Vorposter
Mittwoch, 21. Dezember 2011 20:45:02 Carlos Nunes Pereira
Anonym lässt sich wirklich vieles sagen. Sie behaupten folgendes: "Beantwortung dämlicher Anfragen zu an Irrelevanz nicht zu übertreffenden Themen". Haben sie Beispiele? Um welche Themen geht es denn? Sie fordern Kath.net, für mich die mit Abstand, neben Gloria.tv, beste katholische Seite im deutschen Sprachraum. Ein Offizielles statement der DBK. Warum? Hat Kath.net gegen die Kirche gehandelt? Sie gibt, manchmal etwas überspitzt, das gebe ich zu, wichtige Informationen über Themen die gegen die kirchliche Lehre der katholischen Kirche gehen, wieder. Kath.net berichtet ausführlich über den Papst. Z. B. heute: "Papst kritisiert Verweltlichung des Weihnachtfestes". Hier auf Explizit nichts zu lesen. Dafür viele politische Themen. Wenn ich etwas über politik lesen will, dann lese ich entsprechende Zeitungen und gehe nicht auf eine katholische Seite. Auf eine katholische Seite möchte ich katholisches lesen. Etwas über den Glauben und was mich im Glauben stärkt. Das finde ich auf Kath.net und Gloria.tv. Ich bin den Menschen die bei diesen Seiten dahinter stehen, sehr dankbar. Die DBK hat sich schon zum Teil dem Mammon hingegeben. Auch der ZdK und BDKJ und viele andere haben sich bereits zum Teil dem Zeitgeist hingegeben. Der heilige Vater wusste schon warum er in Deutschland von einer notwendigen Entweltlichung sprach. Mit Kath.net bleibt der katholische Glaube am leben. Wer mit weltlichen, geselschaftlich modernen, populären Parolen und mit dem Zeitgeist versucht die katholische Kirche voll zu kriegen, darum geht es vielen nur, der setzt sich gegen einen tiefgläubigen katholischen Glauben ein. Fragen sie heute nach Beichte, den Sakramenten, täglichem Gebe, Auferstehung, Rosenkranz und vieles andere. Viele katholiken können damit nichts anfangen oder glauben nicht daran. Was ist das für ein Glaube wenn alles willkürlich ist. Sollen wir unsere Kirchen, damit sie atraktiv werden und Jugendliche ansprechen, denn zum Konzerthaus umwandeln? Das ist der falsche weg. Es geht nicht um atraktiv sein oder die Kirchen voll zu bekommen, sondern den Glauben nach dem willen Jesu Christi zu leben und dazu gehört es auch, das nicht jeder sofort, egal wie, ein Zugang zum glauben findet. Man muss sich auf den Weg zu Gott machen. Sich darauf einlassen, auch wenn es unbequem wird und wir uns Gott mit all unseren Fehlern öffnen müssen. Hier sei die Beichte genannt. Ein verflachter Glaube kann nicht wachsen. Mir ist eine kleine tiefgläubige deutsche katholische Kirche, die ohne wenn und aber auf Rom ausgerichtet ist, als eine große katholische Kirche die dem Zeitgeist hinterherläuft und nur auf den Mammon schaut. Ich bin dafür dass die Kirchensteuer abgeschaft wird, damit die Hirten dieser Kirche sich wieder auf das wesentliche konzentrieren. Und zwar auf den Glauben and der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Meine Name lautet Carlos Nunes Pereira und ich bin gerne katholisch.
Lieber Herr Jansen
Mittwoch, 21. Dezember 2011 20:27:54 explizit.net Redaktion
Wir haben Ihren Kommentar ganz sicher nicht gelöscht. Sie meinen bestimmt diesen Beitrag von Ihnen im Forum:
Wenn es auch dieser nicht sein sollte, melden Sie sich gerne bei mir. Wir lösen das gerne auf!
Freundliche Grüße
Christian Wode
Zensur auf explizit.net
Mittwoch, 21. Dezember 2011 20:11:37 Norbert Jansen
Ich kann mich nur wundern, denn genau das was sie KathNet - wie ich finde zu unrecht vorwerfen - praktizieren sie selbst: mein gestriger Beitrag wurde weil offensichtlich als explizit.net kritisch eingestuft, von ihnen gelöscht. Da sieht man, was von derr hehren These "hier wird nicht zensiert" in Wahrheit zu halten ist.
Distanzierung notwendig
Dienstag, 20. Dezember 2011 09:39:40
Angesichts der unerträglichen Arroganz und Intoleranz von kath.net ist es wirklich an der Zeit, dass sämtliche deutsche Bistümer jede Zusammenarbeit, jede Beantwortung dämlicher Anfragen zu an Irrelevanz nicht zu übertreffenden Themen und insgesamt jede Art der Kommunikation mit kath.net einstellen. Auf diese Art könnte der Sumpf vielleicht trocken gelegt werden. Außerdem wäre ein offizielles Statement mit einer radikalen und klaren Distanzierung von kath.net als "katholischer Nachrichtenseite" angebracht, am besten von der DBK und von Erzbischof Zollitsch direkt.
Denn jeder Bedeutungsgewinn für kath.net wirkt sich langfristig negativ auf die katholische Kirche aus. Wer rechtskonservativem Gedankengut, antimodernen Gesinnungen und vorgestrigen Ideen Platz einräumt, wirkt letzten Endes an der Degenerierung der großartigen katholischen Kirche zur unbedeutenden Sekte mit. Auf kath.net-Art können wir die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht für unsere Kirche begeistern. Das geht nur mit einer weltoffenen, liberalen, toleranten, aufgeklärten letztlich also zutiefst christlichen Kirche.
früher
Montag, 19. Dezember 2011 23:23:59
hatten wir auch einen kaiser
Was waren das noch Zeiten..
Montag, 19. Dezember 2011 21:09:10
...als noch der römische Papst "Schiedsrichter" war. Das war noch etwas anderes als das selbstherrliche VerBieger Geschwäsch. So sind sie die Jesuiten von heute: wie eingeschlafene Füße. Zum abgewöhnen!
Anonymität im Internet
Montag, 19. Dezember 2011 21:08:37
kann in einer wirklichen Diktatur und auch in einer Demokratie -wenn man zB von im Netz irrlichternden Fanatikern nicht auch noch etwa postalisch belästigt werden möchte- sehr hilfreich sein. Sie kann aber auch -wie in Ihrem Fall, werter Vorposter- von offenbar politisch extremen Menschen missbraucht werden, ihren gedanklichen Unrat abzusondern...
Anonymität
Montag, 19. Dezember 2011 19:14:43
Durch Anonymität entsteht gerade kein rechtsfreier Raum, sondern - unter den existierenden Bedingungen der deutschen demokratischen Diktatur - erst ein Raum, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu entfalten und zu verwirklichen. Es sei denn, man postuliert als Recht jenes der Machthaber, also als Recht das Recht des gewaltmonopolistischen Stärkeren.
Peinlich für jeden Katholiken...
Montag, 19. Dezember 2011 15:24:10
Das kath.net und kreuz.net für jeden Katholiken einfach nur peinlich sind, steht wohl außer Frage. Ein gestriges, vormodernes und sicher nicht christliches Weltbild, Aggressivität im Ton, unerträgliche Besserwisserei und absurde bis hanebüchene Artikel und vor allem Kommentare stehen für sich.
Gott sei Dank kann ich nach einer kurzen - leider nicht repräsentativen - Umfrage im Freundes- und Bekanntenkreis sagen: Kein Mensch kennt diese katholischen Hassprediger! Nur eine verschwindend geringe Minderheit weiß überhaupt, dass es sowas wie kath.net und/oder kreuz.net gibt. Das größere Problem ist sicherlich die ungebührliche Aufmerksamkeit, die zumindest kath.net in klerikalen Kreisen und erschreckenderweise in Rom bekommt. Wer ernsthaft der Meinung ist, auf kath.net könne man neben der andauernden Selbst-Diskreditierung von äußerst absonderlichen Gestalten auch seriöse Nachrichten nachlesen, unterliegt nunmal faktisch einer Täuschung.
So sehr ich den aggressiven, besserwisserischen Ton der atheistischen Kirchenhasser unserer Zeit kritisiere, so sehr kann ich als liberaler Katholik nur sagen: SO ist meine Kirche nicht! Das, was diese Dunkelkatholiken von sich geben, hat nichts mit der unendlich lebendigen, menschenfreundlichen, weltzugewandten, offenen und modernen katholischen Kirche zu tun, die ich in meiner Heimatgemeinde und in der katholischen Jugendarbeit kennen lernen durfte!
Und übrigens: kath.net und kreuz.net in einen Topf zu werfen, ist absolut gerechtfertigt, die Unterschiede liegen hier im Ton, nicht in der vertretenen, abstrusen Weltanschauung.
Verbindung kath.net und kreuz.net
Montag, 19. Dezember 2011 11:09:43
Ich habe es weiter unten schon mal erwähnt: Als ich neulich in einem Blog kath.net kritisiert habe, weil ein Kommentator dort die sofortige Exkommunikation aller 6500 Weltbild-Mitarbeiter forderte (und das bis heute darf), konnte dieser Sachverhalt eine Stunde später auf kreuz.net nachgelesen werden. Ich glaube da, wie gesagt, nicht an einen Zufall. Wirklich nicht.
Und Katholisch auf Twitter hat vorhin gemeldet, dass möglicherweise sogar der Pressesprecher der Piusbruderschaft auf kath.net regelmäßig posten darf. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Piusbrüder gegen die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. waren und unseren derzeitigen Heiligen Vater und den ganzen Vatikan belehren wollen. Hat so etwas was auf einer Seite zu suchen, die sich "Katholische Nachrichten" nennt? Ganz sicher nicht. Insofern kann ich Pater Bieger schon verstehen, wenn er ideologische Übereinstimmungen bei den beiden Portalen kreuz.net und kath.net sieht. Ich sehe die auch. Und ich würde mich auch nicht wundern, wenn irgendwann heraus kommt, dass es da ein Dach gibt, unter dem die sitzen. Die einen in repräsentativen Räumen mit seltsamem Gästebereich, die anderen versteckt im Keller.
Auch die Blogozöse beobachtet diesen Streit sehr aufmerksam
Montag, 19. Dezember 2011 00:24:23
und jetzt hat auch Alipius Müller, einer der wichtigsten katholischen deutschsprachigen Blogger, einen sehr treffenden Kommentar verfasst:
http://blog.derherralipius.com/2011/12/bevor-jetzt.html
"Natürlich ist es komplett banane, daß Pater Eckhard Bieger kath.net und kreuz.net in einen Pott wirft. Aber: Ich finde es betrüblich, daß kath.net hier nicht einfach eine kurze, sachliche Gegendarstellung mit geschlossenem Kommentarbereich veröffentlicht hat, sondern mit dem Artikel "Wenn die Wahrheit ver-bieg(er)t wird" seinen Lesern Gelegenheit gibt, sich mal wieder mit gezückten Messern auf ein Feindbild (hier: Die Jesuiten) zu stürzen. Das ist meiner Meinung nach für die (laut eigener Aussage) "wichtigste katholische Internetzeitung im deutschen Sprachraum" unsouverän. So werden lediglich die Fronten verhärtet und niemandem ist gedient (außer denjenigen, die sich in ihrer Burg wohlfühlen, sei diese Burg nun ein Lagerfeuer, um welches herum kumbaya-singende Krawattenpriester sitzen und gendergerechte Hochgebete verfassen oder eine mit Manipel und Birett tragendenen Priestern gefüllte Barockkathedrale, in der sogar die Mäuse Latein sprechen)."
Kommentare und Zensur bei kath.net
Sonntag, 18. Dezember 2011 23:20:22
Die Kommentarfunktion hat kath.net nicht gut getan. Denn die Kommentare werden nicht nur geprüft (was nötig ist, um die Diskussion nicht entgleisen zu lassen), sondern zensiert. Ich selbst habe es erlebt, dass Beiträge von mir, die offenkundig zu kritisch waren, zensiert wurden - obwohl ich den Positionen von kath.net offen gegenüber stehe (wenn auch nicht in allen Punkten). Ich habe den Eindruck, dass Anfangs dort noch gute Diskussionen möglich waren, aber schrittweise die redaktionelle Kontrolle der Kommentare nur noch solche Positionen zuließ, die mit dem (mir zu beschränkten) Horizont der Redaktion übereinstimmen. Das ist eine Entwicklung, die ich außerordentlich bedauere, aber feststellen muss.
das ist ja das problem bei kath.net
Sonntag, 18. Dezember 2011 23:06:21
Pater Bieger wuerde sich mit auch nur ansatzweise kritischen Positionen einbringen koennen. Seine Kommentare wuerden zunaechst unterdrueckt werden. Wuerde ihn das nicht zur "Vernunft" bringen wuerde er gesperrt. Kath.net zensiert leider.
kath net ist mehr
Sonntag, 18. Dezember 2011 20:47:08
Lieber Dr. Bieger,
der Papst hat Anfang 2010 die Priester dazu aufgerufen, das Internet zur Evangelisation zu nutzen und Sie können dazu als Mitautor von explizit.net beitragen. Es wäre schön, wenn Sie oder Ihre Mitbrüder sich auch bei kath.net positiv einbringen würden. Kath.net ist aus meiner Sicht die derzeit bedeutendste Internetpräsenz des Katholischen im deutschsprachigen Raum und es wäre schade, dieses Sprachrohr nur der Piusbrüderschaft zu überlassen. Katholisch ist mehr und von der Societas Jesu erwarten wir mehr als Pannenserien und ungerechtfertigte Brüderschelte. Ich wünsche mir, dass Ihr Euch mit Euren Fähigkeiten an die Spitze der Neuevangelisierung drängt und nicht nörgelnd hinterherhinkt.
Antwort an den werten Vorposter
Sonntag, 18. Dezember 2011 15:37:13
Wer kath.net mit kreuz.net gleichsetzt, der drückt nach meinem Empfinden seinen Hass im Artikel und in Kommentaren gegen kath.net aus. Ich kann mit vielen anderen Postern immer noch nicht verstehen, wie P. Bieger das passieren konnte..kath net wird genauso wie diese Seite von Menschen gemacht. Es geht aber nicht darum,Menschen und Mitchristen als Personen (in ihrer personalen Würde) anzugreifen, Aber ein Angriff (oder sollte man doch besser sagen: eine scharfe Kritik) auf geäusserte Meinungen ist manchmal sogar sehr notwendig.
Im Klartex: die Gleichsetzung von kath.net mit kreuz.net ist ein so scharfer Angriff auf die, die kath.net machen, dass dieses von vielen als Hass empfunden wird und auch werden muss; weil man hier P.Bieger keine Unwissenheit unterstellen kann.
nein, mein Lieber
Sonntag, 18. Dezember 2011 15:14:38
Lehramtstreue schliesst das Hohe Lied der Liebe nicht nur ein, sondern setzt es an die erste Stelle.
Deus caritas est.
Werter Vorposter,
Sonntag, 18. Dezember 2011 15:12:57
wo verorten Sie eigentlich den Hass bei all den Ausführungen von Pater Bieger?
Es wird kein einziger Mensch angegriffen, keinem wurde das Recht zur Teilnahme am Gesprüch verweigert. Es wurden nur Thesen und Argumente vorgetragen, über die gestritten werden darf.
Sie hingegen greifen Menschen an. Wo ist denn da der Hass?
Und wo ist bei ihnen die sachliche Argumentation?
Der Vorposter ein weiterer Verschwörungstheoretiker
Sonntag, 18. Dezember 2011 15:09:50
von kath.net, es sind natürlich wieder die Jesuiten. Manchmal sind konservative Katholiken die besseren Protestanten...
Romtreue alleine reicht eben nicht aus, man kann dem Verfasser nur das Hohelied der Liebe zur Lektüre empfehlen.
"Ausnahmen sind Artikel, die zu kampagenartigem Hass aufrufen"
Sonntag, 18. Dezember 2011 14:27:21
Was tut denn dann dieser Artikel hier? Ziel ist ja nicht der "Spiegel" oder das zu recht verachtete "kreuz net."Sondern hier wird durch P.Bieger und eine Reihe von Kommentatoren Hass gegen kath.net geschürt und zwar genau von denen, die dasselbe kath.net vorwerfen. Das ist doch ein wenig grotesk und ausserordentlich durchsichtig. Was ist der Grund dafür? Kath.net steht uneingeschränkt hinter dem römischen Lehramt und das tut eine große Gruppe in der deutschen Jesuitenprovinz mit ihrem Anhang nicht. Ausserdem halluziniert hier immer wieder der Neid auf die ausserordentlich erfolgreiche Arbeit von kath.net durch. Dass die Arbeit von kath.net. noch verbesserungswürdig ist, das weiss deren Redaktion wohl selber. Die invidia clericalis ist eine sehr weit verbreitete aber auch aussergewöhnlich scheussliche Untugend in der Kirche.
eine sehr gute website
Sonntag, 18. Dezember 2011 07:04:58
Und bereits viele kommentare zu diesem artikel. Kath.net hat bei den artikeln im durchschnitt viel weniger, was allerdings schon wegen der strikten zensur nicht verwundert. Ausnahmen sind artikel die zu kampagnenartigem hass aufrufen. Dann sind die "guten katholiken" natuerlich nicht mehr zu halten und posten was das zeug haelt. Bis zur naechsten beichte...
Neid und Verleumdung
Sonntag, 18. Dezember 2011 00:39:21
Ich habe den Eindruck, dass die Jesuiten letztens unter dem Zwang leiden, sich ständig blamieren zu müssen.
Wenn der Jesuit Bieger auf kreuz.net und kath.net neidisch ist, da die beiden Plattformen eine recht breite Leserschaft geniessen, während explizit.net drunter leidet, dann soll er sich halt mehr bemühen.
Ansonsten entsteht der böse Eindruck, dass es dich in dem besagten Artikel (man nehme nur die gezielt unehrliche Gleichstellung der beiden Plattformen kath.net und kreuz.net) rein um Neid und Verleumdung handelt, eine typische Erlebniskombination der unerfolgreicher Autoren :)
Nachweise??
Samstag, 17. Dezember 2011 20:45:43
Sehr geehrter Herr P. Dr. Bieger,
können Sie irgenwelche Belege für Ihre Behauptung nennen, daß kath.net das 2. Vatikanische Konzil rückgängig machen will? Für entsprechende Hinweise wäre ich dankbar.
Bitte dabei auch berücksichtigen, daß die Meinung der Kommentatoren zu den Artikeln nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion widerspiegelt, das ist bei explizit.net sicher auch so.
Wer wie die deutschen Jesuiten ständig andere mit Dreck bewerfen muß, dem fehlen offensichtlich vernünfige Argumente.
Zustimmung!
Samstag, 17. Dezember 2011 19:07:01
Ich finde, Pater Bieger hat Recht. Kath.net - von kreuz.net ganz zu schweigen - vertritt offenbar einen - mal mehr, mal weniger - ideologisierten Katholizismus. Deren Katholizismus ist so eine Art Holzhammer-Katholizismus mit klaren Feindbildern - differenzierte Berichterstattung äußerst selten.
Cyrill23
Falsche Polarisierung
Samstag, 17. Dezember 2011 19:05:45
Es stimmt mich traurig, dass Pater Bieger so polarisierend kath.net an den Pranger stellt. Ich lese kath.net nicht immer mit Zustimmung, aber immer wieder, weil vieles, was ich dort erfahren kann, sonst kaum zu finden ist oder nur mit viel Mühe des Suchens. Kath.net gar mit kreuz.net in Verbindung zu setzen, ist wirklich unfair und eine journalistische Fehleinschätzung. Kreu.net ist eindeutig sektiererisch und antisemitisch. Kath.net ist katholisch, wenn auch anders als explizit.net. Ich hatte mir schon überlegt, explizit.net zu abonnieren. Dieser Artikel hält mich aber davon ab. Wenn explizit nicht sammelnder das Katholische in den Blick nehmen kann und statt dessen - übrigens auch in Spiegel-Mannier - polarisiert, will ich nicht zum Stammleser werden.
Werter Vorposter
Samstag, 17. Dezember 2011 18:01:46
"mancher selbstgerechte, kleinkarierte, pseudofromme und hasserfüllte Geist"
...ist natürlich ein typischer Statement von einem, der sich sehr streng daran hält, was Jesus gesagt hat.
Diese merkwürdigen Webseiten mit hasserfüllten Artikeln von kleinkarierten, pseudofrommen Kravattenpriestern können kath.net in keinster weise das Wasser reichen :)
Es tut sicherlich weh, wenn man sich dessen bewußt wird...:)
Werter Vorposter
Samstag, 17. Dezember 2011 17:40:40
Ich habe nicht von der Toleranz aller Kommentatoren gesprochen. Ich weiss sehr wohl, dass auf kath.net wie auch auf anderen kirchlichen und säkularen Seiten und Medien sich im Kommentarbereich mancher selbstgerechte, kleinkarierte, pseudofromme und hasserfüllte Geist austobt in manchmal schwer zu ertragender Weise. Das ist aber kein Charakteristikum von kath.net sondern das gilt für die meisten Medien, die einen Kommentarbereich haben. Denken Sie nur mal an die Telekomseite, auf der sich Tausende mitunter schrecklich ausschleimen.
Aber bei uns Christen sollte das nicht so sein, wie Jesus sagte und unten schon geschrieben wurde. Das gilt besonders für alle katholischen Seiten.
K****.net
Samstag, 17. Dezember 2011 16:27:55
Es wurde unten angemahnt, die deutschen Bischöfe sollten sich von kreuz.net distanzieren. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich von k*****.net schon 2009 offiziell distanziert.
http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=369
Dass diese Information in dem Artikel fehlt, ist sicherlich eine seiner großen Schwächen.
Zur implizierten Gleichsetzung von k****net und kath.net ist schon ausreichend viel gesagt worden. Die Stärke von kath.net ist, dass es viele unterschiedliche Nachrichten mit einem deutlich weltkirchlichen Focus bringt. Dass der Stil oft fragwürdig ist, kein Zweifel. Ich ärgere mich auch oft darüber.
Werter Vorposter...
Samstag, 17. Dezember 2011 16:27:06
"Die Redaktion hat da eine große Toleranz. und lässt viele andere Meinungen und auch Kritik an der Redaktion gelten."
"Homosexuelle können nicht lieben". "Homosexualität sollte wieder unter Strafe gestellt werden". Es hat gereicht, eine andere Meinung zu haben, um dort nicht mehr schreiben zu dürfen. Von Boshaftigkeit kann gar keine Rede sein - beiden Kommentatoren bin ich zwar direkt, aber dennoch nicht boshaft entgegengetreten. Toleranz ist was anderes.
prima Daniel
Samstag, 17. Dezember 2011 16:11:34
Auch dir eine schönen frohen vierten Advent.
Kirchenkampf in Fromtalgegnerschaft nutzt niemandem am allerwenigsten der Kirche. Es ist gut, dass uns hier wieder einer an das Wesentliche erinnert, das über allem Kirchenkampf steht nämlich an den Blick auf den ankommenden Herrn und Heiland, der gesagt hat:" Bei euch soll das nicht so sein." und "Habt Salz in euch und haltet Frieden."
Wahnsinn!
Samstag, 17. Dezember 2011 16:04:28
Nach meinem ersten (und letzten) Besuch auf kreuz.net grad, fehlen mir die Worte. Mir war der teilweise Hass auf kath.net ja schon zuviel (hab ich weiter unten bereits zum Ausdruck gebracht), aber das jetzt schießt den Vogel echt ab. Nein, die kann man echt nicht auf eine Stufe stellen.
Seis drum! Ich lasse mir die vorweihnachtliche Stimmung nicht vermiesen, und freue mich auf die Vorabendmesse bei uns. Besonders, weil es für ein paar aus meiner Gruppe der erste "große Auftritt" als Messdiener ist. Gute Güte, sind die aufgeregt. Da bittet mich doch wirklich einer um 7 Uhr morgens (!) telefonisch, ich möge kurz vor dem Evangelium laut Husten, damit er seinen Einsatz nicht verpasse. :-)
Allen einen schönen vierten Advent!
Daniel
zeige mir deine Freunde......
Samstag, 17. Dezember 2011 15:53:09
Manche kommentare auf kath. net sind in der Tat unerfreulich. Wer wollte das bestreiten.
Aber den ganzen Kommentarbereich hier pauschal abqualifizieren zu wollen, halte ich für polemisch und damit ungerecht. Es gibt auf kath.net viele sehr differenzierte und gute Kommentare. Man muss sich nur die Mühe machen sie zu lesen.Bei allen Medien mit Kommentarbereich sammeln sich die unterschiedlichsten Meinungen und manchmal leider auch viel Giftiges und Boshaftes. Das ist leider überall so und keine Eigenschaft von kath.net. Das ist auch auf jesuitisch verantworteten Seiten so.
kath.net allerdings hat eine große Bandbreite. Dort posten auch Mitglieder der Giordano-Bruno-Gesellschaft und andere Atheisten sowie ausgesprochene Feinde der Kirche. Es geht von ganz links bis ganz rechts.
Ich empfinde das aber als eine Stärke von kath.net. Die Redaktion hat da eine große Toleranz. und lässt viele andere Meinungen und auch Kritik an der Redaktion gelten. Das sie nicht alles gelten lässt, ist ihr gutes Recht. Aber wie hier werden persönliche Beleidigungen und Verunglimpfungen nicht zugelassen. Und das ist auch gut so.
Während auf kreuz.net unflätig - gerade auch im Artikelbereich - beschwimpft und verunglimpft wird in einem hasserfüllten mitunter menschlich unwürdigem Jargon, der jeden aufrechten Menschen abstossen muss.
Um so entsetzer bin ich, dass Pater Bieger hier eine quasi Gleichsetzung mit kath.net vornimmt.
Das, Pater Bieger ist einfach nicht in Ordnung und sollte von Ihnen korregiert werden.
zeige mir deine freunde und ich sage dir wer du bist
Samstag, 17. Dezember 2011 15:20:04
zeige mir die kommentatoren eines internetforums... und es offenbart sich vielleicht doch eine nähere verwandtschaft von kath.net und kreuz.net, als es den kath.net-verteidigern lieb ist.
Mangelnde Differenzierung
Samstag, 17. Dezember 2011 13:11:04
Lieber Herr P. Bieger,
die mangelnde Differenzierung zwischen kath.net und kreuz.net finde ich eine große Schwäche dieses Artikels. Auch wenn sie innerhalb des Artikels immer wieder differenzieren, so ist doch das "In-einen-Topf-Werfen" mit dem Artikel nicht gerechtfertigt und wird kein größeres Maß an Sachlichkeit bringen.
Den Stil von kreuz.net empfinde ich weit unter der Gürtellinie auch jeder Form von Nächstenliebe, so dass ich kreuz.net einfach nicht als christlich oder katholisch ansehen mag. Ich denke, dass alle Lieblosigkeit - mit welch "edlen" Motiven sie auch daherkommen mag - sie niemals christliche oder katholisch nennen darf. kreuz.net hat sich also selbst ins Abseits manövriert.
Bei kath.net gibt es auch einiges zu kritisieren. Ich würde bei kath.net manchmal schon größere Sachlichkeit anmahnen. Auch ein "An-den-Pranger-Stellen" von Personen halte ich für wenig hilfreich. Gerade was Personen angeht hat kath.net ja auch schon ein Desaster erlebt, nämlich mit DDr. David Berger. Zuerst wurden Artikel von ihm publiziert. Nach seinem Outing aber diese Artikel von ihm schnell wieder gelöscht. Hier wäre kath.net sicher gut beraten, sich weniger stark auf Personen, sondern auf die Sache zu konzentrieren.
Dennoch halte ich den Vorwurf, dass kath.net das II. Vaticanum ablehnen würde, für unbegründet. Bei kreuz.net stimme ich Ihnen in dieser Sache voll zu. Aber wie wollten Sie das für kath.net belegen?! Auch das mangelnde theologische Interesse oder eine mangelnde theologische Tiefe kann ich bei kath.net nicht pauschal feststellen.
Betrachtet man also insgesamt die Bewertung, so finde ich, dass genügend unterschiedliche Punkte ins Auge stecken, die Sie ja teils auch selbst genannt haben, so dass eine undifferenzierte Berichterstattung über kath.net und kreuz.net in "einem Atemzug" doch auch - sagen wir - journalistisch fragwürdig erscheint. Das will nicht den Wert einer sachlichen Berichterstattung und Auseinandersetzung über die Probleme mit bestimmten publizistischen Organen in Frage stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Und kath.net?
Samstag, 17. Dezember 2011 12:52:48
Auch ich habe da meine Kritikpunkte was kath.net angeht, v.a. was die letzten paar Jahre angeht.
Nur wenn man einen kritischen Artikel zu Spiegel, k***.net und kath.net verfasst, hätte man sich vielleicht auch einmal mit spezifischer kath.net-Kritik befassen sollen - ich lese im Artikel oben viel explizites über den Spiegel, viel explizites über k***,net, aber kath.net läuft nur so mit.
Das ist weder fair noch - da es eben auch vieles zu kritisieren gäbe - klug. Wird suggieriert, daß k***.net und kath.net identisch wären, könnten beide auf die vorhandenen meilenweiten Unterschiede verweisen, die ja v.a. von k***.net auch regelmäßig zelebriert werden.
PS. Bei aller Vorsicht hinsichtlich polemischen Überschwangs, aber "pro familia" zu verteidigen halte ich für zumindest seltsam. Das verwendete Wort drückt genau das aus, was dieser in brauner Erde wurzelnde Verein betreibt.
Bitte sachlich bleiben
Samstag, 17. Dezember 2011 11:48:55
Kommentare, die sich gezielt gegen Personen richten und offensichtlich nur dem persönlichen Angriff dienen, werden entfernt, da sie leider nichts Konstruktives zur Diskussion des Themas beitragen. Wir bitten um Verständnis.
Die Redaktion
...und für alle weiteren Priester
Samstag, 17. Dezember 2011 10:41:11
die das antikatholische Memorandum unterschrieben haben, die sich gegen den Papst immer wenden, die das Praktizieren der Homosexualität als Tugend ansehen, die sich immer der Welt anpassen, die gerne den Begriff "katholisch" als Tarnkappe verwenden.
Da ist explizit.net eben die richtige Plattform für all diese Abweichler.
Gott sei Dank
Samstag, 17. Dezember 2011 10:29:44
... für Katholiken wie Stefan Hippler.
Durch seine Arbeit verkündigt er das Evangelium wesentlich besser, als die Leute, die am PC in fragwürdigen Kommentaren und verkopften Blogs ihren Glauben abarbeiten.
Alternative
Samstag, 17. Dezember 2011 09:40:50
Ich schätze mal, dass viele Leser kath.net gar nicht so unbedingt mögen, sie aber eine Nachrichtenplattform suchen, die Informationen aus der Kirche zusammenfasst. Mehr macht kath.net ja im Prinzip nicht, von ein paar Kooperationen mit Nachrichtenagenturen und den Kommentaren abgesehen findet man dort nach meinem Empfinden idR nur aufbereitete Nachrichten aus Blogs oder anderen Medien - gerne auch mal mit erheblicher Zeitverzögerung. Die kath.net-Redaktion dürfte um ihre Schwächen wissen, das zeigt schon ihre bemerkenswert unsouveräne Reaktion auf Kritik.
Nur: Wenn explizit.net eine Alternative sein soll, dann müsste nach meiner Auffassung hier eben nicht nur Meinung stehen, sondern auch das, was man neuhochdeutsch "news" nennt.
Ein interessanter Artikel des Kollegen...
Samstag, 17. Dezember 2011 01:09:25
... und manche interessante Kommentare. Eigentlich tut man kreuz.net zuviel Ehre an - zumeist anonyme demagogische und ideologische Hasstiraden mit faschistischem Vokabular koennen nie das Praedikat "katholisch" haben oder bekommen. Wie schoen waere es, wenn sich die Bischoefe als "Hirten" einfach klar und eindeutig von dieser unsaeglich-unserioesen Seite distanzieren wuerden. Die Leserzuschriften bedeuten teilweise seelische Grausamkeit, wenn man sie so liest... Da hoert selbst das Vergnuegen auf, das ein Kommentator als Grund fuer das kreuz.net Lesen angibt.
Von kath.net hoert man immer wieder Zensurvorwuerfe, was Leserkommentare angeht - und das Fokusieren auf bestimmte Personen sticht hervor - Suendenboecke werden geschaffen und zum Abschuss freigegeben.
kath.net fehlt einfach die katholische Weite beim Berichten und ein wenig auch die Fairness - Ausgewogenheit ist keine ihrer Tugenden.
Kath Journalismus muss meines Ehrachtens eine fundierte kritische Offenheit haben: fuer innerkirchliche Vorgaenge ebenso wie fuer soziale, wirschaftlche und gesellschaftlich relevante Themen. Leser wollen informiert, zum Denken angeregt und nicht ideologisiert werden.
Und damit dieser Kommentar nicht anonym bleibt - Stefan Hippler,, einer der Explizit Autoren
Anonymität
Freitag, 16. Dezember 2011 20:38:13
Lieber Pater Bieger,
zu einer eventuell nötigen stärkeren Differenzierung zwischen "kreuz" und "kath" ist schon mehr als genug gesagt! Und oft auch dankenswerterweise ohne dabei den mitunter zumindest fragwürdigen Stil von kath.net herunterzuspielen.
Eines fällt mir aber auf:
Zurecht kritisieren Sie, insbesondere bei kreuz.net, eine Anonymität!
Die Kommentarfunktion hier auf explizit.net scheint aber auch absolut anonym. Nichtmal einen benötigten Nickname oder ähnliches kann ich erkennen - sollte er tatsächlich vorhanden sein, bitte ich im Voraus um Entschuldigung.
Ohne damit Ihre zu großen Teilen gerechtfertigte Kritik schmälern oder relativieren zu wollen, fände ich es doch zumindest eine Überlegung wert, ob es für diese Seite nicht hilfreich und wünschenswert wäre, identifizierbare Kommentatoren zu haben (wohlgemerkt: Ich fordere nicht, dass jeder nur unter Angabe seines vollständigen Namens posten darf. Ich selbst tue es ja auch nicht :D)
beste Grüße und gutes Gelingen mit dieser Seite!
wenn man den artikel auf kath.net ueber diesen artikel liest
Freitag, 16. Dezember 2011 19:57:28
Faellt auf dass es keinerlei kommentar zu den erhobenen zensurvorwuerfen gibt. Besonders negativ hebt sich mal wieder der pfarrer hw. Jolie hervor der aggressiv gegen die jesuiten giftet (wie andere poster auch). Allerdings kennt hw. Jolie ohnehin keine schamgrenze,denn er ist auch auf kreuz.net unterwegs. Er ist wirklich eine schande fuer die katholische kirche.
kath.net
Freitag, 16. Dezember 2011 19:53:10
Da wurde ich nach einer handvoll Kommentaren rausgeschmissen. Es kam wohl nicht gut an, eine andere Meinung zu "homoperversen Sodomisten" zu haben.
Es hat was, auf einer angeblich katholischen Seite durch teilweise bodenlose Statements angeblicher Katholiken zu weinen gebracht zu werden.
werter ordenschrist
Freitag, 16. Dezember 2011 18:54:42
Wenn ihnen der unterschied im ton hier im vergleich zu kath.net nicht auffaellt dann muss ich sagen, sind ihre sensoren da nicht sehr geschult. Schade. Aber verstaendlich, dass sie sich auf kath.net wohlfuehlen.
kath.net, kreuz.net und der Spiegel
Freitag, 16. Dezember 2011 16:53:04
Sehr geehrter Pater Bieger,
Sie überraschen mich. Dass sie sich vor Ihren Mitbruder P. Langendörfer stellen ist ok; denn das ist jesuitische Tradtion seit Jahrhunderten. Dass Sie Ihren Blog weiter links als kath.net betreiben, finde ich auch ok. Als dem Lehramt sehr verbundener Ordenschrist kann ich nicht umhin, zur Kenntnis zu nehmen, dass der leidvolle Riss nicht nur durch die Kirche sondern auch durch ihre Orden geht und auch durch die Gesellschaft Jesu.
Dabei dürfen wir es aber nicht an Anstand und Fairness fehlen lassen. Kritik an Menschen, mit denen man nicht übereinstimmt, ist erlaubt und kann (je nach Ton, Stil und Inhalt) hilfreich sein.
Was ich an Ihrem Artikel unverzeihlich finde, ist, dass Sie kath.net und das unsägliche kreuz.net auf eine Stufe stellen. Sind sie so wenig über die beiden Seiten informiert? Sie sollten sich doch einmal fragen, warum kath.net die meist beachtete, größte und erfolgreichste deutschsprachige kath. Internetseite ist..
Hier findet man nicht nur die wichtigsten Informationen aus der Weltkirche sondern auch sehr tiefgehende geistliche Betrachtungen und Impulse. Kreuz.net kann man als Christ nur 2 Minuten mit drei Schnäpsen ertragen. Sollte Ihnen das noch nicht aufgefallen sein? Das kann doch bei einem so erfahrenen Medienfachmann nicht sein. Oder steckt hier eine andere Absicht dahinter?
Zu den Kommentaren der Leser möchte ich nur sagen, dass einige Kommentare Ihrer Leserschaft an Giftigkeit einiger Kommentare auf kath. net nicht nachstehen. Dafür soll man aber nicht die Betreiber der Seiten verantwortlich machen.
kath.net ist im deustchsprachigen Raum leider die einzige katholische Informationsquelle
Freitag, 16. Dezember 2011 16:02:15
Ich bin der Redaktion von kath.net dankbar, dass sie sich Themen annimmt, die von der angepassten und verweltlichen Seite der halb protestantisch und halb katholisch gewordenen Klerus völlig vermieden wird.
Der Angriff von dieser Webseite und von dem obigen Kravattenjesuiten zeigt klar auf welcher Seite explizit.net ist - auf der Seite der wir-sind-die-kirche Verwirrten und auf der Seite des glitzernden Weihnachtsbaum-Katholizismus. Damit ist es für mich klar, dass ich kein Leser von explizit.net werden kann.
Gut, dass es kath.net gibt.
vom papst gutgeheissen?
Freitag, 16. Dezember 2011 15:22:09
zumindest kathnet suggeriert immer wieder der leserschaft (insbesondere beim alljährlichen spendenaufruf), dass papst benedikt sich "freut, dass es kathnet gibt". wie auch immer es mit dem wahrheitsgehalt dieser (wahrscheinlich aus der anfangszeit von kathnet stammenden) aussage stehen mag - eines ist wohl klar: dass sich unter einem zukünftigen papst eines tages jene sich jetzt noch aufplusternden kontrollinstanzen auf einmal in die bedeutungslosigkeit verflüchtigen werden (vor allem, wenn einmal von höchster kirchlicher stelle klar festgestellt wird: wir wollen weder kathnet noch kreuznet)...
Nichtbeachtung ist das einzige, was hilft.
Freitag, 16. Dezember 2011 15:08:03
Ich kenne gute, konzilstreue Katholiken, die trotz aller Vorbehalte kreuz- und kath.net lesen. Sie tun dies teils aus Gründen der Unterhaltung, teils, weil man meint, nicht umhin zu können, dieses Zeug lesen zu müssen, teils auch aus Freude am Ekel über deren Schreibereien.
Die beiden .net's sind durchaus vergleichbar, sie unterscheiden sich meist nur stilistisch: das eine ist die BILD-Zeitung, das andere ist nur noch mit verbotenen Zeitschriften vergleichbar. Thematisch und in ihrer politisch-religiösen Grundhaltung lassen sie sich nur schwer unterscheiden. Diese Seiten so wie deren Autoren und Kommentatoren gehören vom Verfassungsschutz überwacht.
Was mich verrückt macht, ist die Tatsache, dass es tatsächlich amtierende, gestandene, geweihte und mit allen Vollmachten ausgestattete Diözesanbischöfe in Deutschland gibt, die sich von diesen Schmierereien ins Bockshorn jagen lassen. Diese Seiten plustern sich auf und behaupten einfach, ein repräsentativer Teil der katholischen Kirche zu sein. Es gibt die Extreme, die gab es immer. Aber sie waren noch nie so tonangebend wie in den Jahren, seit es diese nicht-amtlichen, privaten, teils anonymen Seiten im Internet gibt. Ich wünsche unseren Bischöfen kompetente Berater in Sachen Medien.
Krawattenpriester oder was ?
Freitag, 16. Dezember 2011 14:10:28
Krawattenpriester ist der Ductus, der kath.net übrigens mit kreuz.net verbindet.. Die "liberalen" Priester werden so genannt, weil sie nicht römischen Kollar tragen. Dieser Leserkomentar ist eigentlich ein gutes, aber noch harmloses Beispiel für die überaus "christliche", agressive Ausdrucksweise im Leserkommentarbereich von kath.net.
Scheinkatholische Kravattenpriester
Freitag, 16. Dezember 2011 14:01:41
„In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie es scheinbar, da sie zugespitzter formulieren als katholisch.de. „
Soll diese Feststellung ein Witz sein?
Wenn ich kath.de öffne, werde ich mit komischen Nachrichten überschwemmt:
• Werbung für Andrea Nahles (weiss denn kath.net für welche Werte SPD steht? Welche Initiativen gegen Gott und Kirche von dort herstammen?)
• Werbung für die Protestantisierung der katholischen Kirche (verdeckt als Ökumäne)
• Werbung für antikatholische Organisationen wie Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Wir-sind-die Kirche und sonstige (was sagt denn der Jesuitenpater zu den „fortschritttlichen“ Forderungen dieser komischen Organisationen und versagt seine Stimme im entscheidenden Moment…?)
Es sind direkte Eindrücke nur aus wenigen Artikeln (die ersten 5-6) aus kath.de.
Hat kath.de jemals gegen die Schweinereien mit „Weltbild“ protestiert?
Zum Begriff „Abortion“ finde ich sogar gar keinen Artikel auf der Webseite. Gibt es dieses gottloses Verbrechen gar nicht? Ist das Thema uninteressant für die zuckersüsse Art des Katholizissmus auf kath.de.
Kath.de repräsentiert lediglich Taufscheinkatholiken, Kravattenpriester und ihren Scheinkatholizissmus. Diese Art Berichtserstattung hat doch mit der katholischen Weltkirche und mit Gott GAR NICHTS GEMEINSAM.
Nein. Danke.
Kath.net räpresentiert mich. Kath.net setzt sich ein.
kath.nets Reaktion
Freitag, 16. Dezember 2011 13:48:04
Entlarvend ist durchaus die heute auf kath.net publizierte Rechtfertigung : Es wird nicht darauf eingegangen, was an deren hetzerischem Diffamierungsstil bemängelt wurde, nein : Mit empört-aufgeblasenem Selbstmitleid wird da etwas aufgeblasen, was (meiner Meinung nach) sekundär ist.
Die Damen und Herren von kath.net sollten sich gelegentlich ihren Kommentarbereich durchlesen; dann müßte ihnen eigentlich klar werden, welchen Geistes Kinder sie mit ihrem Geschreibsel anziehen. Oberbedenklich ist, dass sie selbst diese Kommentare FREISCHALTEN.
Man lese sich durch, was die Kommentatoren zum Tode Steve Jobs geschrieben haben. Ekelerregend.
Natürlich geht es uns allen um unseren Glauben.
Kath.net legt es mit der Art seiner Berichterstattung aber (möglicherweise unabsichtlich, man soll ja von jedem das Beste annehmen) darauf an, zu spalten. Wenn darauf dann aber dementsprechend reagiert wird (so wie auf explizit.net), können sie nur empört zetern, wie kleine rechthaberische Kinder.
Selbstreflexion? Gleich Null.
Eigenartiges Erlebnis
Freitag, 16. Dezember 2011 13:29:30
Ich habe neulich in meinem Blog "Hummel-Brummen" bei der Augsburger Allgemeinen kath.net kritisiert, weil sie beim Thema Weltbild einen Kommentator zugelassen haben, in dem die Exkommunikation aller 6500 Mitarbeiter gefordert wurde (der übrigens bis heute nicht gelöscht ist). Noch am selben Abend meldete sich der Chefredakteur von kath.net bei der Augsburger Allgemeinen und forderte meine E-Mail-Adresse an. Nur eine Stunde später (!) erschien ein "Artikel" über mich auf kreuz.net. Da mögen nun manche an Zufall glauben, ich nicht. Dass es zwischen diesen beiden Seiten Verbindungen gibt, die über die Namensähnlichkeit und den gleichen Untertitel ("Katholische Nachrichten") hinaus gehen, liegt auf der Hand.
Peter Hummel, Augsburg
Auch ich bin der Seite "kath.net" zu Dank verpflichtet!
Freitag, 16. Dezember 2011 13:23:41
Ich ärgere mich zwar regelmäßig über die einseitige Berichterstattung und Diffamierung hochverdienter krichlicher Mitarbeiter (z.B. Langendörfer), aber dank kath.net bin ich nun auf EXPLIZIT gestoßen - eine sehr gelungene Seite, die ich von nun an regelmäßig lesen werde!!!
Danke kath.net für die negative Werbung!
Irrelevant?
Freitag, 16. Dezember 2011 13:20:47
Die im Artikel geäußerten Ansichten scheinen mir doch reichlich weltfremd. Hier wird der Eindruck erweckt, als könne ein katholischer Publizist aus der Rolle eines unbeteiligten Dritten agieren und so noch irgendwie Interesse wecken. Fakt ist, daß es kein kirchenoffizielles Medium auf diese Weise zu irgendeiner Relevanz in den neuen Medien gebracht hat. Ich glaube, es gibt eine Reihe privater katholischer Blogs, die kirchenoffizielle Versuche im Internet an Reichweite mit Leichtigkeit überbieten. Der Autor entstammt einer Generation, in der gebotene journalistische Neutralität verwechselt wurde mit doktrinellem Indifferentismus. Dieser soll so eine Art überlegene Aura der Unangreifbarkeit verströmen: Schön zu beobachten auch im obigen Artikel, wenn es sinngemäß heißt, explizit.net spiele in einer ganz anderen Liga. Dem muß man wahrscheinlich zustimmen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob es eine relevante Liga sein wird.
Betonköpfe und mehr.....
Freitag, 16. Dezember 2011 13:14:15
Ich lese regelmäßig bei kath. net. Trotzdem fühle ich mich nicht einbetoniert oder am rechten Rand tummelnd. Sonst wäre ich ja nicht bei explizit gelandet. Schönen Tag noch.
Kath.net
Freitag, 16. Dezember 2011 12:50:35
Ich bin der Internetseite Kath. net äußerst dankbar. Sie ist Konzils- und Kirchentreu! Wenn es eine Seite gibt, die die Kirchenberichterstattung interessant und umfassend aufbereitet, ist es diese Seite. Bei Katholisch. de findet man viele Themen nicht wieder. ich weiß, dass sehr viele Gläubige die Kath.net Seite schätzen!
Einige Ergänzungen
Freitag, 16. Dezember 2011 11:54:07
Was mir noch auffällt bei den beiden Seiten kath. bzw. kreuz.net:
(1) Natürlich sind beide Seiten nicht so ohne weiteres vergleichbar, wie schon einige Kommentare hier festgestellt haben. Und doch: Es fällt auf, dass gerade immer wieder gewisse seltsame Parallelen zu bemerken sind. Zum Beispiel berichtet die eine Seite über einen unliebsamen Kleriker (etwa den Bischof von Basel, Felix Gmür) - und wenig später schon die andere. Eine Seite dürfte die andere auf so manche Dinge also aufmerksam machen, "sie " interessieren sich füreinander mehr und mehr (zum Beispiel auch in Bezug auf die Versuche der katholischen Kirche, mit der Pius-Bruderschaft eine Aussöhnung herbeizuführen). Und eines darf vor allem auffallen: Auch wenn sich die Redaktion von kath.net sehr "katholisch" gibt (wenn auch in einem geistig engstirnigen, konfessionellen Sinn), so erlaubt sie doch User-Kommentare, die weltanschaulich extrem rechts und eindeutig traditionalistisch sind - wobei ich zum zweiten Punkt komme:
(2) Es ist interessant, dass sich kath.net in einem Punkte sehr deutlich von kreuz.net unterscheidet: Bei kath.net gibt es eine strikte ZENSUR der User-Kommentare. Man hat bei kath.net als "kritischer" Katholik kaum eine Chance, Artikel zu kommentieren - wenn sie der Redaktion zu "links" sind. Nach "rechts" herrscht hingegen eine unverhohlene Toleranz. Kreuz.net hingegen lässt im Kommentarbereich alles und jedes zu Wort kommen - vielleicht auch infolge eines Personalmangels: Da ist wohl niemand, der ständig Zeit hätte, den Zensor zu spielen. Darüber hinaus spielen die extrem Rechten auch immer wieder mit dem Zurschaustellen einer gewissen Pseudoliberalität, nach dem Motto: "Schaut doch her, wie tolerant wir sind!" Liberale Instanzen werden hingegen in bewusst demagogischer, Verwirrung stiftender Weise als "Nazi's" etc. verunglimpft, im Sinne eines rhetorischen Tricks.
(3) Was eine eigene Analyse wert wäre, ist die zu vermutende ideologische Abhängigkeit mancher Bischöfe von der Berichterstattung der genannten Internetportale. Es darf der Verdacht geäußert werden, dass es hier manchmal an der wünschenswerten episkopalen Souveränität mangelt und sich der eine oder andere hohe geistliche Würdenträger zum willfährigen Instrument einer selbst ernannten Internet-Inquisition degradieren lässt.
kath.net zensiert Ergänzung
Freitag, 16. Dezember 2011 11:53:50
Es gehört übrigens zu den "Methoden" von kath.net, dass jetzt die üblichen Verdächtigen der Seite hier kampangnenartig nur Lobendes zu kath.net äußern werden. Kann man schon beobachten...
kath.net zensiert
Freitag, 16. Dezember 2011 11:50:46
Das Empörende bei Kath.net ist, dass sie stromlinienförnigen Kampagnenjournalismus betreiben. Ausgleichende christliche Beiträge, die im Bemühen um Vermittlung nur einen Jota von der römischen Linie abrücken, so wie kath.net sie versteht, werden häufig unterdrückt. Es handelt sich bei den Kommentatoren immer um dieselbe Handvoll Leute, die sich selbst bestätigen, politisch dezidiert rechts stehen und Andersdenkende, so die Meinungen dieser überhaupt durch die Zensur kommen mobben. Der Chef mit dem Nick Gandalf ist in seinen Kommentaren besserwisserisch, cholerisch und kanzelt Kommentare von Lesern dummdreist und arrogant ab.
Hat mit christlicher Nächstenliebe leider nicht viel zu tun und schadet dem Ansehen der Kirche nach m. E.
Trotzdem haben sie durch die Nähe zu Monsignore Gänswein, einem der Sekretäre des Papstes, der kath.net protegiert, Zugang zum Papst und zum Vatikan. Ich bin sicher, dass Benedikt der XVI kein freundliches Wort mehr über das Internetportal äußern würde, würde er einige der Artikel und vor allem die Leser- und Administratorenkommentare lesen.
Gott zum Gruße
No
Freitag, 16. Dezember 2011 11:45:46
Die "Leistungen" der Jesuiten haben längst dazu geführt, dass der Papst den Order erneut auflösen sollte.
Jesuiten sind bekannt als sog. "Kravattenpriester", die wahnsinnig viel "Verständnis" für Homosexuelle haben, nach dem weltlichen Beiklatsch lechzen, gegen den Papst auftreten etc.
Dazu passen die Aussagen in obigen Artikel recht genau. "Spiegel", "FAZ" und andere antikatholische Blätter würden sie mit Sicherheit gerne bejahen.
Dagegen ist kath.net eine wirklich katholische Publikation.
kreuz.net = kath.net? wohl kaum
Freitag, 16. Dezember 2011 08:37:57
"kreuz.net und kath.net wollen einen Papst, der das gleiche Konzil möglichst ungeschehen macht."
Für kreuz.net stimmt der Satz, für kath.net stimmt er nach meinem Empfinden kaum. Es ist eher so, dass kath.net voll und ganz hinterm Papst, seiner Person, steht; unbeachtet der Inhalte, die er sagt. Dies kann man freilich kritisch sehen. Es ist wohl tatsächlich so, dass kath.net eine (neo-)konservative Seite ist und ihre Kommentare nicht für alle Katholiken sprechen, dass die Berichte über die außerordentliche Form des röm. Ritus und Missbräuche in der ordentlichen Form des röm. Ritus privilegiert werden: das sog. Konservative wird begünstigt usw. Aber diese Seite ist schnell! Wenn ein Dokument der Kurie veröffentlicht wird, so kann man den Text schon zwei Minuten später auf kath.net lesen, auf kath.de oder katholisch.de dauert das erheblich länger oder es ist nur eine Zusammenfassung verfügber oder, was leider auch passiert, dies gar nicht vermerkt wird. Ich hoffe und wünsche, dass explizit.net tatsächlich katholisch, also allumfassend informiert und informierend bleibt.
kreuz.net, kath.net und der Spiegel
Donnerstag, 15. Dezember 2011 21:48:01
Intressanter Artikel
Dank kath.net erfährt man nach Jahrzehnten wieder einmal wie der Alltag des eigenen Lehramtes abläuft. So kann man sich auch ein Bild über den heutigen Zustand unserer Landeskirchen machen und erfährt was man in den vergangenen Jahren versäumt hat, Jahre in denen den Gläubigen jegliche Information vorenthalten wurde. Schade
Eigenlob passt hier nicht. Das ist Diffamierung.
Donnerstag, 15. Dezember 2011 19:27:46
Sehr geehrter Herr Pater Bieger,
dass was sie hier schreiben möchte ich bitte als Beweis haben. Das was sie über Kath.Net schreiben ist blanke Diffamierung. Kennen sie die Seit überhaupt? Haben sie sich damit befasst? Bevor sie solche Behauptungen in die Welt setzen und versuchen Leser von Kath.net auf diese Seite zu lotsen, sollten sie genauer recherchieren. Sie behaupten: "kreuz.net und kath.net unterscheiden sich auch in der Hinsicht nicht vom Spiegel, als sie die theologische Arbeit des Papstes nicht interessiert.". Bitte schauen Sie auf die Seite kath.net und sehen sie wieviele Themen über den Papst dort geschrieben sind. Alleine seit dem 10.12.2012 sind es 9 und bei ihnen habe das letzte vom September gesehen. Alleine über Papst benedikt sind es 3450 Berichte. Und sie behaupten kath.net interessiert der Papst nicht. Sie sind unglaubwürdig mit dem was sie schreiben. Das ist nur um eine ihrer Thesen zu wiederlegen. Gottes Segen wünsche ich Ihnen.
wer lesen kann,,,
Donnerstag, 15. Dezember 2011 17:53:41
An welcher Stelle wird behauptet, dass kath.net kein Impressum führt? Der Absatz bezieht sich m.E. nur auf kreuz.net!
Die katholische Internet-Landschaft ist größer...
Donnerstag, 15. Dezember 2011 12:23:00
Informativer Artikel - danke! Allerdings: Wer sich auf die dort genannten Quellen beschränkt, ist selber schuld. Die katholische Internet-Landschaft ist wesentlich größer. Da sind noch, um nur wenige Beispiele zu nennen, "diomira", "gloria.tv", "kathnews", "Katholisches" usw.
Auch die Blogger sind eine wachsende Info-Quelle, zu finden z.B. bei der katholischen Bloggerliste,
www.bloggerliste.blogspot.com
Fehler!
Donnerstag, 15. Dezember 2011 11:56:42
Hier trifft der Tatbestand der Verleumdung insofern zu, als dass der Autor, P. Bieger, behauptet, kath.net entziehe sich der deutschen Rechtsprechung und dabei verschweigt, dass es sich um eine österreichische Internetseite handelt, die sehr wohl über ein Impressum verfügt!
http://kath.net/service_impressum.php
Vorsicht v.a. bei der Gleichsetzung von kath.net und kreuz.net - Pauschalisierung ist unprofessionell und schadet allen
Gefällt mir!
Donnerstag, 15. Dezember 2011 11:53:51
Danke für den Artikel, ein Anlass die Seite regelmäßig zu lesen. Ich bin voller Erwartungen.
Gleichwohl würde ich kreuz.net und kath.net nicht vermischen. kreuz.net ist ein unerträglich und unlesbarer brauner Sumpf. Wer das gerne liest, kann auch den "Stürmer" lesen. Das trifft bei kath.net so nicht zu - so lange man nicht auf die Idee kommt, die Leserkommentare zu lesen.
Aber ich stimme dem Artikel in einem anderen Punkt voll und ganz zu: Es ist Platz und Bedarf an einer Seite, die die Kirche in ihrer Pluralität wie sie ist darstellt und die mancher Aussage eines Bischofs (ja, auch dem römischen) eher mehr erklärt, anstatt mit oberflächlichen Argumenten zu verdammen.
kreuz net - kath net - Spiegel
Donnerstag, 15. Dezember 2011 07:17:17
Ein guter Artikel ueber die katholische Internetlandschaft. Ich persoenlich denke, das kreuz net per definitionem nicht "katholisch" sein kann - Boesartigkeit, Anonymitaet, Verleumdung, Propaganda, Ideologien, Nazi- und Hasssprache wiedersprechen allem, was "katholisch sein" auszeichnet und spiegelt in keinster Weise die Botschaft der Liebe Gottes und des Himmelreiches wieder.
kath net personifiziert - und das, obwohl die Hexenjagd ist doch seit einiger Zeit abgeschafft ist.
Wo nicht Ehrlichkeit, Wohlwollen, konstruktive Kritik und sauberer Journalismus von Personen, die mit ihrem Namen und ihrer Person zu ihrem Artikel oder Kommentar stehen vorhanden sind, da ist es um das katholisch sein nicht weit bestellt. Es ist schade, das die Bischoefe qua Amtes hier nicht klarer Flagge zeigen.
Differenzierung?
Mittwoch, 14. Dezember 2011 23:22:16
kath.net pflegt zwar keinen guten journalistischen (und erst recht keinen guten christlichen) Stil, aber mit kreuz.net in einen Topf werfen sollte man es dennoch nicht.
kath.net
Mittwoch, 14. Dezember 2011 22:49:45
... Abt Maximilian Heim gehört dem "neuen Schülerkreis" an, pardon! CLaudia Schneider
kath.net
Mittwoch, 14. Dezember 2011 22:06:53
Einspruch, lieber Pater Bieger, in einem einzigen Punkt: dass kath.net die theologische Arbeit des Papstes Ihrer Meinung nach nicht interessiert -dem kann ich- explizit.net Korrespondentin in Österreich- nicht zustimmen! Denn neben vielem bunt- und fragwürdig Vermischten berichtet Kath.net doch auch kontinuierlich über Veranstaltungen des Zisterzienser Sitftes Heiligenkreuz, dessen Abt P. Maximilian Heim bekanntlich zum "Ratzinger- Schülerkreis" gehört und mit dem "Premio Ratzinger" für sein Werk über die Ekklesiologie Ratzingers ausgezeichnet wurde..
Das Stift hat eine eigene gut besuchte homepage: www.stift- heiligenkreuz.org, aber was an Vorträgen oder Impulsen von Abt Maximilian Heim oder auch von P. Karl Wallner ausgeht, wird auf kath.net berichtet. Auch via kath.tube!
Ich denke, es ist ganz in Ihrem Sinn, dass ich meinen Einspruch nicht per email an Sie richte, sondern gleich auf unserem Portal veröffentliche! Claudia Schneider
kreuz.net, kath.net
Mittwoch, 14. Dezember 2011 20:29:44 DorDunker@t-online.de
So sehr ich die Analyse nachvoll ziehen kann, möchte ich doch betreff "kath.net" etwas zu bedenken geben: zwischen Österreichern und uns Deutschen - vor allem den Menschen in Wien - gibt es doch sehr große ;Mentalitätsunterschiede, die man bei einer Beurteilung vielleicht doch berücksichtigen sollte. Wo wir als Deutsche meistens sehr "kopfig" reagieren, gehen dort schnell die emotonalen Wogen hoch und fallen überraschend auch wieder zusammen.
Nach meiner Erfahrung sind auch die kirchlichen Struturen teilweise noch sehr von der "Kaiserzeit"
her geprägt. Mir gefällt der Tenor bei kath.net häufig auch nicht, man sollte ihn vielleicht aber nicht zu ernst nehmen. Dorothee Dunker
Treffender Artikel!
Mittwoch, 14. Dezember 2011 19:00:40
Leider verfallen immer mehr Menschen dieser Art von "Hetz- und Sensationsjournalismus", ohne die Richtigkeit der Angaben differenziert zu betrachten. Ähnlich verhält es sich momentan mit dem Bundespräsidenten.
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